Führen in der neuen Arbeitswelt - Emotionen | Future Leadership

Jeder der sagt, Emotionen haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen, liegt völlig falsch. Dies gilt auch für die digitale Arbeitswelt.

Wichtig ist, die „Antennen“ für seine eigenen und die Emotionen der Mitarbeiter*innen aufgestellt zu haben, denn neue, ungewohnte Situationen sind häufig mit Ängsten und Verunsicherung verbunden.

 

Mehr verstehen als verwalten denn Emotionale Nähe ist gefragt

Seien Sie in Gesprächen „ganz“ bei Ihrem Gegenüber. Das bedeutet, auf der Sach- und Beziehungsebene, denn jede*r wird anders mit der neuen, digitalen Arbeitswelt umgehen. Stellen Sie Fragen mit Bewusstheit und ehrlichem Interesse.

Widmen Sie sich in Gesprächen neben dem Tagesgeschäft gezielt und bewusst auch dem Einzelnen und dem Team mit seinen/ihren Nöten. Fragen Sie etwa „Was geht Dir/Ihnen durch den Kopf?“ oder „Was bewegt Dich/Sie gerade?“ Nehmen Sie innerlich den Kontakt zu Ihrem Gegenüber auf und hören Sie die Herausforderungen jenseits des Fachlichen heraus. Trauen Sie sich tiefer nachzufassen, z.B. „Was kann Dir/Ihnen helfen?“

Für viele wird es eine physische aber auch psychische Umstellung sein aus dem Home-Office heraus zu arbeiten. Um diesen Einstieg zu erleichtern, ist es hilfreich gewisse Routinen, die man im persönlichen Miteinander hat, auch auf die digitale Arbeitswelt zu übertragen. Beispielhaft sei hier etwa der „morgendliche Gruß“ genannt, der auch per Gruppenchat abgesendet werden kann oder eine virtuelle Kaffeepause, bei der man sich auch zu persönlichen Themen austauschen und für eine kurze Weile abschalten kann.

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